Die Zahnärzte zum Levico-Wasser

Die Besonderheit des Levico-Wassers ist seine Zusammensetzung.

Die drei Hauptbestandteile – und das ist auch das Besondere, sind Eisen, Kupfer und Arsen. Der gemeinsame Tenor der Referate war die übereinstimmende Analyse der Substanzen in der Anwendung für die Zahnmedizin, z.B. bei Cranio-Mandibulärer-Dysfunktionen. Alle Untersuchungen zu diesem Thema bestätigten die relaxierende Wirkung der Badekuren auf die Muskulatur bei gleichzeitiger Steigerung der Willenskraft der Patienten im Sinne der Compliance. Durch die Zunahme an stressbedingten Missempfindungen bei sowohl chronischen als auch akuten Beschwerdebildern ist es gerade hier wichtig, neue Wege in der Therapie zu gehen oder hinzu zu ziehen.

Unter anderem wurde darauf verwiesen, weshalb früher Arsen in der Zahnheilkunde, hier im speziellen bei der Desensibilisierung der Pulpa, eingesetzt wurde. Arsen ist der einzige natürliche Stoff, der aufgrund seiner Fähigkeit einem organischen Präparat die Flüssigkeit langsam entziehen kann und so zum langsamen Absterben (bei Überdosierung) z.B. der Pulpa führte. Auf der anderen Seite war Arsen, in geringer Dosierung, früher ein Dopingmittel, welches die Menschen der Berge benutzen, um schwierige Aufstiege, z.B. an Steilwänden oder andere Kraftanstrengungen zu bewerkstelligen, indem sie an arsenhaltigen Steinen lutschten. Diese Steine waren an den oftmals bläulichen kupferfarbenen Außenflächen zu erkennen.

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Die Dr. Hauschka Stiftung zum Casa di Salute Raphael Kurhotel

Die Dr. Hauschka Stiftung hat eine wissenschaftliche Untersuchung der Wirkungsweise der Levico-Wasser-Bäderkuren im Casa di Salute Raphael finanziert, die zu erfreulichen Ergebnissen führte.

Zitat:
Kur-Anwendung des Levico-Wassers

In Levico-Vetriolo (bei Trento in Oberitalien) entspringt ein mineralhaltiges Quellwasser, das vor allem einen hohen Gehalt an Eisen III, Kupfer, Schwefel und auch Arsen enthält. Vielen Therapeuten ist das Levico-Wasser durch das WALA Arzneimittel Levico comp. bekannt, das Levico-„stark“-Wasser als Dilution D2 enthält.

Auf dem Monte Fronte entspringen in einer Höhe von 1500 Metern ü.d.M. zwei Quellen, deren Wasser als „stark“ und „schwach“ bezeichnet werden, je nach dem mehr oder weniger großen Gehalt an Mineralstoffen. Die „starke“ Quelle tritt in der Tiefe des Berges am Ende eines Stollens zutage, die „schwache“ in der Höhle „dell’Orca“, etwa 100 Meter weiter unterhalb.

Das Levico-Wasser eignet sich hervorragend für Kurbäder.

Die anthroposophische Ärztin Martina Schmidt aus Oberursel untersuchte in den Jahren 2000 bis 2003 kurzfristige und Langzeitwirkungen der Kuranwendung des Levico-Wassers.
Diese Studie wurde von der Dr.Hauschka Stiftung im Jahr 2003 mit einem Betrag von 5000,- Euro gefördert.

Die Studie

Ziel der Studie war, die Wirkung der Kuranwendungen im Kursanatorium Casa di Salute Rafael in Levico-Roncegno als Ganzes zu erfassen. Im Sanatorium kommt das Levico-Wasser vor allem in Form von Bädern zur Anwendung, die Patienten werden auf der Basis der anthroposophischen Medizin behandelt.

Die eingesetzten Methoden zur Untersuchung der Kureffekte waren:

  • die Anwendung des „Herdecker Fragebogens zur Lebensqualität“ (HLQ), mit dem eine Langzeitbeobachtung möglich war
  • die Anwendung eines Kurtagebuchs, das als wissenschaftliches Verfahren bereits seit vielen Jahren in verschiedenen Kurorten und Kureinrichtungen eingesetzt wird
  • tägliche Temperaturmessung vor und nach der Bäderanwendung, um eine punktuelle Untersuchung der Levico-Wirkung durchzuführen

Die Fragebögen wurden seit dem Jahr 2000 in deutscher und italienischer Sprache an die Patienten ausgegeben, die mindestens 2 Wochen lang täglich Levico-Bäder erhielten. Als Ergebnis zeigte sich mittel- und langfristig eine fortschreitende Verbesserung der Lebensqualität der Patienten.

Die Studie ist als pdf hier verfügbar:
dr-hauschka-stiftung-casa-di-salute-raphael-dissertation

Zitat:
3.4.2.2 Statistische Methodik
Zur Darstellung des mittleren Kurverlaufes wurde für das Gesamtkollektiv der Patienten für jedes Item und jeden Kurtag der arithmetische Mittelwert berechnet,

die Standardabweichung

sowie der mittlere Fehler des Mittelwerts

Die Auswertung:

Im Vergleich der 5 Subskalen untereinander sieht man den deutlichsten Effekt der Anwendung mit dem Levico-Wasser im Bereich der Vitalität, die bereits 14 Tage nach Kurbeginn einen überdurchschnittlichen Anstieg zeigt, der sich in der positiven Tendenz auch drei Monate im Nachkurverlauf weiter fortsetzt. Die körperliche Verfassung, wie auch die Persönlichkeitspräsenz zeigt eine ähnliche, wenn auch nicht so ausgeprägte Dynamik. Die Subskalen Seelisches Verhalten und Soziales Umfeld bleiben etwa auf dem gleichen Niveau wie nach 14 Tagen Kur.