Wala, Dr. Hauschka und die Casa di Salute Raphael arbeiten zusammen

Gedeihliche Entwicklungen im Land der Sonne
Von heilsamem Wasser und Menschen mit Überzeugungen

Es ist mehr als 40 Jahre her, seit die WALA Arzneimittel und die Dr.Hauschka Kosmetik auf den italienischen Markt kamen. Bereits 1966 arbeitete die WALA mit dem italienischen Importeur A.M.O.S. s.r.l. zusammen.


Ende der 1990er Jahre fiel schließlich der Entschluss, in Italien eine eigene Tochterfirma zu gründen: die WALA Italia. Zu Beginn noch wenig bekannt, erfreut sich der ganzheitliche Ansatz der Anthroposophischen
Medizin in dem stiefelförmigen Land heute zunehmender Beliebtheit – nicht zuletzt dank des Engagements der WALA Italia. Sie kann mit Stolz von sich behaupten, die italienische Gesundheitslandschaft etwas freundlicher gemacht zu haben. Ein gelungenes Beispiel für
die Umsetzung der Anthroposophischen Medizin ist das Kurhaus Casa di Salute Raphael im Trentino, mit dem die WALA Italia eng zusammenarbeitet.

Von heilsamem Wasser – die Casa di Salute Raphael

Die Menschen sitzen im Säulengang und schauen auf das Land, das sich unter ihnen ausbreitet. Der Blick streift die wunderschönen Täler des Trentino. Die umliegenden Nadelund Kastanienwälder verströmen ihren einzigartigen Duft, nur das Summen der Bienen unterbricht die Stille.


Der Blick ins Tal

Wir befinden uns in der Casa di Salute Raphael in dem italienischen Dorf Roncegno – einem Anlaufpunkt für Erholungssuchende aus ganz Europa. Hier, auf 535 Metern Höhe im Val Sugana gelegen, können die Menschen innehalten und ihre eigene Mitte wiederfinden. Untergebracht in einem ehemaligen Grandhotel aus der „Belle Époque“ mit 85 Einzel- und Doppelzimmern bietet das Kurzentrum Kranken und Geschwächten eine Rückzugsmöglichkeit und eine in Italien einzigartige Behandlung: Mit dem stark mineralhaltigen Wasser aus der Heilquelle des nahe gelegenen Kurorts Levico, dem so genanntenLevico-Wasser, führen die fünf in der Casa di Salute Raphael tätigen Ärzte Bäder und Inhalationen nach Ansätzen der Anthroposophischen Medizin durch. Weitere anthroposophische Therapien ergänzen das heilsame Levico-Bad: von der Heileurythmie über die rhythmische Massage und anthroposophische Arzneimittel bis hin zum Malen, Plastizieren und Chorsingen. Auch für die geistige Betätigung ist gesorgt: Man trifft sich in lockerer Runde mit den Ärzten des Hauses, unterhält sich mit dem Chefkoch, besichtigt den biologischdynamischen Gemüse- und Obstgarten oder lauscht einem Konzert.In die Casa di Salute Raphael kommen Menschen mit unterschiedlichsten Beschwerden, von ihrer Krankheit und den Anstrengungen des Alltags gezeichnet: Das Spektrum reicht von chronischer Erschöpfung, Müdigkeit, Depressionen und Magersucht über Allergien und Asthma bis hin zu Krebs. Die Casa di Salute bietet eine Behandlung, die dem neuen Zeitgeist entspricht: Sie wirkt gleichermaßen auf Körper, Geist und Seele des Menschen.
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Die Legende von Cyprianus, Aureus, Ferrinius und Cobaldus

Folgende Legende aus dem Trentino, einer Region Norditaliens an der Südseite der Dolomiten, wird seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitererzählt.

Sie beschreibt die Entstehung einer Heilquelle von rätselhafter Zusammensetzung und besonderer Qualität: das eisen-, kupfer- und arsenhaltige Levico-Wasser aus dem auf 1.600 Metern Höhe gelegenen Bergdorf Vetriolo (in der Legende steht Cyprianus für Kupfer, Ferrinius für Eisen und Cobaldus für Arsen). Schon im 17. Jahrhundert nutzte die Bevölkerung der Region das in einem Bergwerk entdeckte eigenartige Wasser, um Hautausschläge, Flechten, Ekzeme und Geschwüre bei Mensch und Tier zu kurieren.

„Es war einmal ein König, der hatte drei Söhne: Cyprianus, der älteste, war rothaarig, eitel und sehr neidisch auf Aureus, seinen Vetter mit den goldgelockten Haaren. Ferrinius Eisenhart, der zweite Sohn, galt mit dunklen Haaren und Augen als besonders kräftig und von unbeugsamen Willen. Dem dritten schließlich, Cobaldus, wuchs schon von Geburt an stahlgraues Haar und er war stark dem Monde zugeneigt.

Alle drei gingen in die Welt hinaus: Cyprianus lehrte viele Künste und schuf glänzendes Hausgerät, ließ sich aber -getrieben durch den Nein auf den goldenen Vetter- zu vielen Betrügereien hinreißen und verbreitete Verwirrung und Enttäuschung.
Ferrinius lehrte die Menschen Häuser und Werkzeuge zu bauen, aber auch Gerät für Mord und Kriegführung, sodaß vorwiegend Unheil von ihm ausging.
Cobaldus verriet den Heilkundigen manch gutes Rezept, aber auch die Rezeptur für Giftmischungen, und verbreitete mit grausigen Morden Tod und Schrecken.

Der Vater verzweifelte schier ob dieser Freveltaten und erflehte von Gott eine Strafe für die missratene Brut. Dieser verbannte die Söhne in das Innere eines Berges, doch sollten ihre aus Einsicht um ihre Missetaten und aus Reue geborenen Tränen den Menschen zum Wohle gereichen.“